FC Ingolstadt 04 – Bayer 04 Leverkusen

Wenn einmal keinmal ist, dann ist zweimal quasi nichts, oder? Die letzten beiden Voraussagen haben sich leider als nicht korrekt erwiesen. Ich gelobe Besserung. An diesem Wochenende will ich damit mit der Partie Ingolstadt gegen Leverkusen beginnen.

Der FCI war gefühlt schon abgestiegen. Vor ein paar Wochen fehlten neun Punkte zum Relegationsrang und das eine oder andere Team im Abstiegskampf dachte wohl insgeheim, dass der direkte Abstieg für sie kein Thema mehr sei. Dann aber kam die englische Woche mit drei Siegen der Schanzer und unter anderem drei Niederlagen von Augsburg. Damit war das Team von Trainer Maik Walpurgis plötzlich nur noch einen Punkt hinter dem rettenden Ufer.

Drei Spieltage vor Schluss sind es zwar wieder vier Punkte auf Rang 16, aber mit einem Sieg gegen Leverkusen würde Ingolstadt sich alle Chancen erhalten.

Verzichten muss Ingolstadt in diesem 9-Punkte-Spiel allerdings auf zwei ganz (im doppelten Sinne) zentrale Spieler. Sowohl Abwehrchef Roger als auch der defensivere der beiden Sechser, Morales, sind gesperrt und dürfen im Audi-Sportpark nicht mitwirken.

Für Roger wird Bregerie ins Team rutschen, der sich in der Rückrunde durch starke Leistungen einen Stammplatz erkämpfte, zuletzt aber erst wegen einer Sperre, dann wegen eines viralen Infekts fehlte. Und auch Regisseur Groß ist nach seiner Gelbsperre wieder mit von der Partie. Er wird entweder Morales ersetzen und dann etwas defensiver agieren als zuletzt, oder aber auf seiner Stammposition agieren und damit Platz für Christiansen im Team lassen.

Mit nur 15 Punkten ist Ingolstadt zwar das heimschwächste Team der Liga. Aber mit 17 Zählern in der Rückrunde hat man in der zweiten Halbserie deutlich mehr gesammelt als Leverkusen (12).

Überhaupt ist bei Bayer 04 nach dem Rausschmiss von Trainer Roger Schmidt alles noch viel schlimmer geworden. Der für Schmidt verpflichtete Korkut gewann nur eines seiner acht Spiele als Chef und hat Leverkusen, statt ran an die Europaränge, mitten in den Abstiegskampf geführt.

Sollte die Werkself in Ingolstadt verlieren, könnte es noch mal ganz eng für den Klub werden, der vor ein paar Monaten noch Champions League spielte.

Einer, auf dem bei der Werkself viele Hoffnungen liegen, ist Routinier Stefan Kießling. Zwar sorgte der Stürmer mit seinem „In zwei Wochen hauen wir die Scheiß-Kölner weg“ für einen kleinen Aufreger in den Medien, bei den Fans traf er damit aber genau den richtigen Ton. Dringender als seine Verbalattacken braucht Leverkusen Kießlings Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Ein Treffer in Ingolstadt würde die Fans vielleicht noch mehr freuen als ein eventueller Sieg gegen die Geißböcke.

Ich glaube aber, dass Leverkusen in Ingolstadt verliert. Und die „Scheiß-Kölner“ werden dann nächste Woche sicher nicht geneigt sein, gnädig mit der Werkself umzugehen. Hier gibt es die Quoten zum Spiel.

 


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